Geschichte

Durch die Krisen

Das 20. Jahrhundert begann mit einer neuen Inhaberstruktur und einer Änderung des Firmennamens: 1905 wurde der Name Stock aus dem Firmennamen gestrichen. Das Unternehmen hieß fortan „Deutsche Telephonwerke GmbH“. Schon bald entstand zusätzlich das Kürzel „DTW“, aus dem später „DeTeWe“ wurde.

Die enorme Nachfrage nach Telefonen hielt an. Um die Produktion von Tisch- und Wandapparaten zu erhöhen, führte DeTeWe moderne Fertigungsstrukturen ein. Zusätzlich erhielt das Unternehmen immer größere Aufträge zum Bau von Fernsprechämtern. Internationale Aufträge aus den Niederlanden und Italien sorgten für eine weitere Expansion.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 beschäftigte DeTeWe bereits 1.500 Mitarbeiter, zum Kriegsende im Jahr 1918 war die Belegschaft auf 3.000 Personen angewachsen.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs musste die Belegschaft drastisch reduziert werden. Doch Reparationsaufträge, Nachholbedarf und die allgemeine Elektrifizierung sorgten schon bald wieder für eine geschäftliche Belebung. Parallel zum Telefonprogramm begann die DeTeWe neue Bereiche aufzubauen. So fertigte das Unternehmen bis in die 1930er Jahre hinein Radios und bis Ende der 1950er Jahre Rechenmaschinen.

Fernmeldeamt Hamburg 1910
1910 eröffnete in Hamburg das mit DeTeWe-Technik errichtete Fernsprechamt der Hansestadt. Es war mit einer täglichen Kapazität von 11.000 Ferngesprächen die damals größte Vermittlungsstelle der Welt.

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